Sonstiges

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Admiral

Der Admiral zählt zu den Tagfaltern, die Raupen fressen große Brennessel, da werden auch die Eier abgelegt. Fliegt zwischen Frühjahr und Spätherbst.


Tagpfauenauge

Die Falter fliegen jährlich in zwei Generationen: Die der ersten fliegen von Juni bis August, die der zweiten Generation fliegen von August bis Oktober. Tagpfauenaugen überwintern als ausgewachsene Schmetterlinge und sind daher auch im Winter auf Dachböden oder in Kellern zu finden.


C-Falter

C-Falter fliegen in Europa je nach Region entweder in einer Generation von Anfang Juli und nach der Überwinterung bis Anfang Juni oder in zwei Generationen von Ende Juni bis Ende Juli und von Mitte August und nach der Überwinterung bis Anfang Juni des darauffolgenden Jahres.


Waldbrettspiel

Waldbrettspiele fliegen nur selten Blüten an, meistens saugen sie an Baumsäften und reifem Obst, aber auch an Pfützen. Die Falter fliegen von Mitte April bis Anfang Juni und von Juli bis Mitte September.


Kleiner Feuerfalter

Der Kleine Feuerfalter lebt in verschiedenen Lebensräumen, vor allem aber in locker bewachsenen und offenen Gegenden, wie zum Beispiel in Sandgruben, auf Binnendünen, an Wegrändern, auf Brachen und in sandigen Gebieten.


Grünes Heupferd

Heupferde sind weitgehend grün gefärbt, einzelne Tiere tendieren auch ins Gelbbraune. Der Rücken zeigt eine dünne braune Linie. Heupferde sind unsere größten Heuschrecken, wobei die Weibchen mit bis vier Zentimetern Körperlänge (ohne Flügel) etwas größer als die Männchen sind. Dazu kommt bei den Weibchen noch ein bis zu drei Zentimeter langer Legestachel.


Erdkröte

Die Erdkröte ist mit einer Größe von bis zu elf Zentimetern eine unserer größten Amphibienarten. Die Oberseite ist bräunlich gefärbt und mit einer Vielzahl von Warzen ausgestattet. Die Unterseite ist schmutzigweiß und manchmal grau gesprenkelt. Die Männchen sind wie bei allen echten Kröten an ihren schwärzlichen Schwielen am Daumen und den nächsten beiden Fingern gut zu erkennen.


Kreuzotter

Der Körper der Kreuzotter wird von einem deutlich abgesetzten Kopf unterstrichen. Kleine Schuppen bedecken den gesamten Korpus. Häufig finden sich mittig auf dem Kopf kleine Zeichnungen, die meist wie ein X oder V anmuten. Weibchen weisen meist einen braunen Rücken auf, Männchen tendieren eher zu einer leichten Graufärbung. Jedoch können auch die Farben blau, rotbraun, kupferrot und schwarz bei Kreuzottern auftreten. Bei beiden Geschlechtern verläuft häufig eine Art Zickzackband in dunklen Farbtönen quer über den Rücken, jedoch treten auch zahlreiche Exemplare ohne diese Färbung in Erscheinung.

Durch die schlitzartige Pupille und den leicht vorgewölbten Schuppen über den Augen, erinnert das Gesicht der Kreuzotter an einen äußerst grimmigen Gesichtsausdruck. Ein Schläfenband, das sich vom Hals bis über die Augen zieht, unterstreicht diesen Eindruck zusätzlich.


Gemeine Keiljungfer

Die „Gemeine Keiljungfer“ kommt sowohl in schmalen Bachläufen als auch in großen Flussauen vor. In Niedersachsen findet man sie auch an sandigen Seen wie offen gelassenen Sandgruben mit geeigneter Ufervegetation. Intensive Bemühungen zur Reinhaltung der Gewässer haben dazu geführt, dass die Art in bestimmten Gegenden Niedersachsens wieder häufiger vorkommt.


Vierflecklibelle

Der Vierfleck ist fast über die gesamte Nordhälfte (Holarktis) des Erdballs verbreitet, dazu zählen Mitteleuropa, Nordeuropa, Asien, Alaska und Kanada. Die insgesamt 4 dunklen Flecken (pro Flügelpaar) an den Flügelvorderrändern, waren für den deutschen Namen „Vierfleck“ ausschlaggebend. Ferner ist der Vierfleck dadurch recht einfach zu erkennen.


Wollhandkrabbe

Die Chinesische Wollhandkrabbe ist eine ursprünglich in China beheimatete Krabben-Art. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde sie nach Europa eingeschleppt. In der einheimischen Fauna mancher Flüsse hat sich das Tier mittlerweile trotz Bekämpfung durch den Menschen als Neubürger fest etabliert.


Rothalsbock

Die beiden Geschlechter unterscheiden sich durch Körperform, Größe und Färbung. Das Weibchen ist größer, gedrungener und rötlich gefärbt. Das Männchen ist schlanker, kleiner, hat schmutzig-gelb gefärbte Flügeldecken und einen schwarzen Schild. Die Käfer fliegen von Juni bis September. Nach der Paarung legt das Weibchen die Eier in alte Baumstümpfe oder altes Rundholz von Nadelbäumen, insbesondere von Fichten und Kiefern. Die Larve lebt im Holz und nagt Gänge aus. Sie verpuppt sich am Holzrand. Von dort schlüpft das Imago durch eine runde Öffnung ins Freie. Die Entwicklung dauert zwei Jahre.


Skorpionsfliege

Gefährlich ist die kleine Schnabelfliegenart mit den dunklen Flügelzeichnungen trotz ihres Namens nicht. Auch einen Stachel sucht man bei der Skorpionsfliege vergebens. Ihr Name leitet sich vielmehr von dem großen, auffällig über dem Hinterleib getragenen Kopulationsorgan der männlichen Tiere ab, das einem Skorpionsstachel ähnelt.